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13.04.2010

DCP-Germany präsentiert sich auf der Kino 2010

München, 13. April 2010. Die Digital Content Portal Germany GmbH stellt auf der Kongress-Messe Kino 2010 vom 20. bis zum 22. April 2010 im Kongresshaus Baden-Baden ihr Konzept einer umfassenden IT-Dienstleistung für das digitale Kino vor. In Workshops gibt DCP-Germany dabei auch praktische Einblicke in ihr System. Auf Grund des großen Interesses wurden bereits zusätzliche Workshop-Termine angesetzt. Die Digital Content Portal Germany GmbH ist angetreten, um als IT-Dienstleister für die gesamte Branche digitales Kino handhabbar zu machen. Auf dem Filmtheaterkongress KINO 2010, veranstaltet von der FORUM FILM Mediengesellschaft mbH präsentiert sich DCP-Germany erstmals der Fachöffentlichkeit und erläutert, wie sie eine umfassende Automatisierung der Distribution, Prüfung, Zuordnung und Auswertung digitaler Inhalte erreichen will.
„Um das digitale Kino flächendeckend zum Erfolg zu führen, sollte man nicht weiterhin so verfahren, als hätte man es mit dem Verteilen von 35mm-Filmrollen zu tun“, sagt Richard Kummeth, Geschäftsführer von DCP-Germany. „Auf dem Kongress in Baden-Baden gewähren wir Einblicke in die laufende Entwicklung unserer Lösungen. Das System läuft bereits in verschiedenen Ausbaustufen in ausgewählten Kinos im Versuchsbetrieb. Derzeit werden noch die Benutzerschnittstellen fertiggestellt. Der operative Start ist am 1. Juli 2010.“
Damit Kino-Besucher in den Genuss digitaler 2D- und 3D-Filme kommen, ist ein Zusammenspiel verschiedener Komponenten nötig. Filme werden im genau definierten Format eines DCP (Digital Cinema Package) verteilt, dem digitalen Äquivalent einer Filmrolle. Zur Wahrung des Copyrights ist ein digitaler Schlüssel (KDM – Key Delivery Message) nötig, der wiederum an das Zertifikat eines einzigen Projektionssystems gebunden ist. Über das Rechenzentrum von DCP-Germany werden diese Schlüssel zentral verwaltet und an ihr jeweiliges Zielsystem geschickt. Gleichermaßen sammelt das Rechenzentrum den Content für das Vorprogramm, also digitale Trailer- und Werbespot-DCPs und verteilt sie an die zentralen Kino Server. Diese Server stellt der Dienstleister den Filmtheatern kostenlos zur Verfügung. Sie übernehmen die Aufgabe, anhand der Vorgaben der Content-Eigentümer, der technischen Gegebenheiten und des jeweiligen Spielplans, automatisch Playlists zu erstellen, die von den Projektionssystemen abgearbeitet werden.


„Eine effiziente Logistik für digitale Inhalte verringert den Aufwand für alle Beteiligen – also Postproduktion, Verleih, Werbeverwaltung und Kinobetreiber – und ermöglicht es, flexibler auf Zuschauer- und Marktentwicklungen einzugehen. Erstmals kann mit automatisierten Rückmeldungen genau dokumentiert werden wann und wo welche Filme, Trailer und Werbespots gelaufen sind“, erklärt Richard Kummeth.
Alle DCPs und KDMs, die das Rechenzentrum durchlaufen, werden validiert. Hierzu arbeitet DCP-Germany mit dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen zusammen, das selbst maßgeblich an Normierungs- und Standardisierungsprozessen rund um das D-Cinema beteiligt ist. Auf diese Weise wird verhindert, dass der Vorstellungsbetrieb durch eine korrupte Datei oder einen abgelaufenen Schlüssel gestört wird. Auch die in der Trusted Device List hinterlegten Gerätezertifikate der zugelassenen Projektionssysteme werden von DCP-Germany überwacht und für die Erstellung von KDMs bereitgestellt.






Firma: Digital Content Portal Germany GmbH

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Marcus Planckh
Stadt: München
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