EMO Hannover stößt Milliardeninvestitionen an / EMO gibt Takt für die Zukunft der Produktion an

24.09.2017 | 1533163


Garant für gute Geschäfte, Schaufenster für den
internationalen Markt, Taktgeber für die Zukunft der Produktion - so
beschreiben die Aussteller die EMO Hannover 2017. Nach sechs
turbulenten Messetagen verabschieden sich die mehr als 2.200
internationalen Hersteller von Produktionstechnik mit vollen
Auftragsbüchern und bester Stimmung am Samstag von Hannover.

"Mehr Geschäft, mehr Internationalität und mehr Innovationen: Die
Messe hat einmal mehr ihre Position als Weltleitmesse für die
Metallbearbeitung bewiesen", resümiert Carl Martin Welcker,
Generalkommissar der EMO Hannover 2017. Sie sei die wichtigste
Herstellermesse weltweit und gebe den Takt für die globalen Trends in
der Produktionstechnik an. Und sie treibe das Geschäft spürbar voran:
Laut Umfrage wollen die EMO-Besucher in den kommenden 24 Monaten mehr
als 20 Mrd. Euro in Produktionstechnik investieren. Allein in der
EMO-Woche wurden Verträge mit einem Volumen von 8 Mrd. Euro
unterzeichnet. Beispielsweise verkaufte die SHW Werkzeugmaschinen
GmbH, Aalen, Deutschland, gleich mehrere Maschinen. "Neben den für
uns überraschenden Verkäufen kamen die Fachbesucher mit konkreten
Projekten, teilweise mit den Abmessungen der neuen Maschinen, zu uns,
dutzendweise davon allein aus China", sagt der Geschäftsführende
Gesellschafter Anton Müller.

EMO-Motto trifft den Nerv der Zeit

Mit ihrem Motto Connecting systems for intelligent production hat
die EMO Hannover den Nerv der Zeit getroffen und vor allem Besucher
aus dem Ausland angezogen. Mit unterschiedlichem Fokus spiegelten
sich im Angebot der meisten Aussteller erstmals in großem Stil
vielfältige Lösungen zur Vernetzung, Applikationen zur Datenanalyse
und neue Services wider. Da ging es um vernetzte Systeme, auch
zwischen verschiedenen Partnern, cloudbasierte


Maschinenüberwachungssysteme, Simulationssoftware, Augmented Reality
für die Maschineninstandhaltung, Blockchain-Technologie für sichere
Datenübertragung, neue Geschäftsmodelle u.v.m. Christian Thönes,
Vorstandsvorsitzender der DMG Mori Aktiengesellschaft, Bielefeld,
Deutschland, beispielsweise berichtet stellvertretend für viele
andere Aussteller: "Unter dem Leitspruch der diesjährigen EMO
Hannover haben wir ganz konkrete Produkte für die digitale Fertigung
gezeigt." Generalkommissar Welcker ergänzt: "Die Erwartungen der
Besucher wurden damit perfekt erfüllt. Die Werkzeugmaschinenindustrie
hat bewiesen, dass sie bei der Digitalisierung der Produktion absolut
auf der Höhe der Zeit ist."

Produktionsexperten aus aller Welt wollen wissen, wo die Reise
hingeht

Davon wollten sich vor allem die ausländischen Besucher ein Bild
machen. Von den gut 130.000 Fachbesuchern reiste mehr als die Hälfte
aus dem Ausland auf die EMO Hannover und informierte sich über die
Zukunft der Produktion. 70 Prozent der ausländischen Gäste kamen aus
Europa. Besonders deutlich stieg die Zahl der Fachbesucher aus Asien.
"Die internationalen Besucher wollen wissen, wie Weltmarktführer die
Digitalisierung in der Prozesskette umsetzen. Sie interessieren sich
dafür, wie aus den vorhandenen Daten neue Geschäftsmodelle
entstehen", sagt Welcker.

Neben Digitalisierung und Vernetzung stießen auch die additiven
Fertigungsverfahren auf großes Besucherinteresse. Stellvertretend für
ein Fünftel der Fachbesucher sagt Dr. Alexander Krupp von Multiphoton
Optics aus Würzburg, Deutschland: "Als Application Engineer eines
Unternehmens, das 3D-Drucker für die hochpräzise Teilefertigung
produziert, komme ich zur EMO Hannover 2017, um mir vor allem den
Bereich Additive Manufacturing anzuschauen und neue Technologien
kennenzulernen. Dafür ist die EMO Hannover 2017 im Bereich der
Metallbearbeitung geeignet wie keine andere Messe."

Für die Aussteller aus Übersee ist die EMO Hannover ein
Sprungbrett in die internationalen Märkte. Jens Thing, Managing
Director Europe, Haas Automation mit Sitz in Belgien, bringt es auf
den Punkt: "Die EMO ist ein fantastisches Fenster zum internationalen
Markt. Man findet hier Besucher aus aller Welt. Für internationale
Geschäfte gibt es keine Alternative zur EMO."

Besucherkompetenz für Investitionsentscheidungen stark gestiegen

Im Gleichschritt mit der Internationalität wuchs auch die
Entscheidungskompetenz der Besucher merklich. Viele Aussteller hoben
die hohe Intensität und gute Qualität der Gespräche mit den
internationalen Kunden aus der ganzen Welt hervor. "Wir haben bereits
am zweiten Messetag mehr als 400 Anfragen verzeichnen können, und
dieser Trend setzte sich sehr gut fort", berichtet beispielsweise
Norbert Teeuwen, President (COO) der europäischen Niederlassung von
Okuma, Japan: "Im Vergleich zu den Messen vorher haben wir
erfreulicherweise und auch etwas überraschend, viel mehr
Kundengespräche gehabt, die zu Abschlüssen geführt haben," so Teeuwen
weiter. Fast 60 Prozent der Besucher waren laut EMO-Besucherumfrage
Führungskräfte. Mehr als die Hälfte verfügt über
Entscheidungskompetenz bei Beschaffungen.

EMO begeistert als Kontaktbörse

Orientierung für die Trends der kommenden Dekade in der
Produktionstechnik gaben auch die vielen Rahmenveranstaltungen.
Konferenzen, Seminare und Sonderschauen stellten Zukunftsthemen wie
Industrie 4.0, Produktion von morgen, Additive Manufacturing,
intelligente Werkzeuge, Maschinensicherheit, Ausbildung gewerblicher
Mitarbeiter, attraktive Märkte von Indien über die USA bis Mexiko
u.v.m. in den Fokus. Sie zogen vor allem die Besucher an, die sich
für die Entwicklungen von übermorgen interessieren.

Das attraktive Angebot der Aussteller kombiniert mit dem
Rahmenprogramm und nicht zuletzt die phantastische Stimmung sorgten
dafür, dass die EMO Hannover auch als wichtige Kontaktbörse für das
Netzwerk begeistert. "Die EMO Hannover 2017 hat wieder bewiesen, dass
sie zu Recht als weltweit führender Marktplatz für alle Themen rund
um die Werkzeugmaschine gilt. Für Siemens ist sie die optimale
Drehscheibe, um mit unseren Kunden aus allen Teilen der Welt im
Dialog zu stehen", bestätigt Dr. Wolfgang Heuring, CEO der Business
Unit Motion Control, Siemens AG, Erlangen, Deutschland.

Paukenschlag gleich zu Beginn

Die Erwartungen nach vier Jahren Pause an die EMO Hannover waren
hoch. Ein besonderes Highlight war bereits der erste Tag mit der
Eröffnung der EMO durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Bei
seinem Rundgang besuchte er unter anderen die Firma Haimer aus
Igenhausen, Deutschland. "Für uns begann die EMO Hannover 2017 mit
einem Paukenschlag, denn der Besuch des Bundespräsidenten war etwas
ganz Besonderes. Dies hat uns motiviert, um aus der EMO die beste
Messe aller Zeiten zu machen", freut sich Andreas Haimer,
Geschäftsführer der gleichnamigen Firma.

Save-the-date

Alles in allem blickt die Branche schon jetzt erwartungsvoll auf
2019. "Die Themen Digitalisierung und Vernetzung werden uns auch in
zwei Jahren noch intensiv beschäftigen", ist sich Generalkommissar
Welcker sicher. "Dann werden wir sicher noch genauer wissen, wo die
Reise hingeht."

Die EMO Hannover 2019 findet vom 16. bis 21. September 2019 statt.

Internationale Aussteller- und Besucherstimmen finden Sie im
separaten Dokument und unter Link http://ots.de/X6UCj

Einen Kommentar von EMO-Generalkommissar Carl Martin Welcker
finden Sie im Film unter www.emo-hannover.de/de/ausstellung/mediathek

Audiokommentare von EMO-Ausstellern und -Besuchern finden Sie
unter www.emo-hannover.de/de/presse/presse-services/pressematerial

Besuchen Sie die EMO Hannover auch über unsere Social Media Kanäle

http://twitter.com/EMO_HANNOVER
https://de.industryarena.com/emo-hannover
http://facebook.com/EMOHannover
http://www.youtube.com/metaltradefair



Pressekontakt:
Sylke Becker
Telefon +49 69 756081-33
Telefax +49 69 756081-11
E-Mail s.becker@vdw.de

Original-Content von: Deutsche Messe AG Hannover, übermittelt durch news aktuell




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