WEILER und KUNZMANN auf der AMB: Innovationen für Industrie und Ausbildung

06.06.2018 | 1617947
· Neue zyklengesteuerte Präzisions-Drehmaschine E70 HD von WEILER und neues KUNZMANN-Bearbeitungszentrum BA 1100
· Live auf der AMB: Deutsche Meisterschaften der Polymechaniker


Emskirchen und Remchingen-Nöttingen, 6. Juni 2018. Unter dem Motto „Innovation in Industrie & Ausbildung“ zeigen die Partnerunternehmen WEILER und KUNZMANN auf der AMB über ein Dutzend präziser und vielseitig einsetzbarer Dreh- und Fräsmaschinen. Von konventionellen bis hin zu CNC-gesteuerten Werkzeugmaschinen decken die beiden Premiumhersteller nahezu alle Einsatzbereiche in der Ausbildung sowie der Einzel- und Kleinserienfertigung ab.

Eine doppelte Neuheit präsentiert WEILER mit der komplett überarbeiteten Präzisions-Drehmaschine E70 HD. Sie wird mit dem neuen Condition Monitoring-System des Maschinenbauers gezeigt, mit dem Drehmaschinen beliebigen Fabrikats auch an unterschiedlichen Standorten überwacht werden können. Bei KUNZMANN liegt der Fokus auf dem neuen BA 1100. Das vollautomatisierbare Vertikal-Bearbeitungszentrum für die Fertigung kleiner bis mittlerer Losgrößen zeichnet sich durch große Verfahrwege – in der Y-Achse bis 750 mm –, seine Vielseitigkeit und hohe Präzision aus und wird auf der Messe live unter Span präsentiert. WEILER und KUNZMANN stellen in Halle 4 am Gemeinschaftsstand C31/D14 aus.

Umfangreiche Maschinenschau

Den Schwerpunkt der umfangreichen Maschinenschau von WEILER bilden konventionelle Präzisions-Drehmaschinen. Sie sind durch die Modelle Praktikant, Primus, Commodor, DA und Condor VCplus mit WEILER Touchscreen-Steuerung vertreten. Aufgrund ihrer Flexibilität und der einfachen Bedienung kommen die Maschinen sowohl in der Ausbildung als auch in der industriellen Einzelteil- und Kleinserienfertigung und im Werkzeugbau zum Einsatz. Für alle Baureihen sind zahlreiche Ausstattungsoptionen verfügbar.

Darüber hinaus zeigt WEILER die servokonventionelle Präzisions-Drehmaschine C30 und mehrere Modelle mit Zyklensteuerung, die die Vorteile der konventionellen Bearbeitung um die Möglichkeiten des CNC-Drehens ergänzt. Live in Aktion ist am Stand ferner die Montagebohrmaschine VOM 50 mit ihren sieben Achsen zu sehen.



KUNZMANN gibt mit vier Maschinen einen Überblick über sein umfangreiches Angebot an Universal-Fräs- und Bohrmaschinen. Aus dem Produktsegment der manuell gesteuerten Modelle stellt das Unternehmen die WF 410 M vor. Die Reihe der sowohl manuell als auch CNC-bedienbaren Maschinen wird durch die WF 610 MC mit Touchscreen vertreten. Dazu kommt als 5-Achs-Modell die WF 650-5AX, ebenfalls mit Touchscreen, auf der live mehrseitig zerspant wird.

Live: Deutsche Meisterschaften der Polymechaniker auf WEILER- und KUNZMANN-Maschinen

Präzisions-Maschinen der zwei Partner sind auch an weiteren Ständen im Einsatz: Auf der Galerie von Halle 6 wird an zwei Praktikant VCD von WEILER und drei WF 410 M von KUNZMANN die deutsche Meisterschaft der Polymechaniker ausgetragen. Sie ist Teil des Berufswettbewerbs „WorldSkills Germany“, den die beiden Unternehmen zum wiederholten Mal unterstützen.

Außerdem präsentiert der Anwender Ecoroll AG eine E30, beim Vertriebspartner Nagel sind eine Praktikant VCplus und eine E40 zu sehen und bei der VDW Nachwuchsstiftung finden sich das CNC-Drehzentrum DZ40 AGY und eine Praktikant VCplus mit Touchscreen-Bedienung.

Messepremiere E70 HD: Kraftvoll und flexibel anpassbar
Aufgrund ihrer Modulbauweise lässt sich die neue zyklengesteuerte E70 HD von WEILER spielend leicht an unterschiedliche Anforderungen in der Fertigung anpassen. Fünf verschiedene Spitzenweiten zwischen 1.000 mm und 6.000 mm, drei Spindelbohrungsgrößen und ein umfangreicher Ausstattungskatalog stehen zu diesem Zweck zur Verfügung.

Bei Drehzahlen von 1 bis 1.800 U/min liefert die optimierte Antriebseinheit bis zu 30 kW. Das stabile Maschinenbett der E70 HD, großzügig dimensionierte Lager und ein von WEILER entwickeltes und produziertes Spindelgetriebe mit automatischer Schaltung sorgen selbst bei schweren Werkstücken für eine hohe Laufruhe. Der Umlaufdurchmesser über Bett liegt bei 720 mm.

Die WEILER SL2 Steuerung mit übersichtlichem 15-Zoll-Bildschirm und nutzerfreundlicher Bedienoberfläche ermöglicht es dem Bediener, manuell zu drehen oder Arbeitsabläufe aus der großen Auswahl an Abspan- und Gewindezyklen zu wählen. Diese lassen sich leicht an das Werkstück anpassen, ohne dass Programmierkenntnisse erforderlich sind. So ermöglicht die E70 HD die wirtschaftliche Herstellung komplexer Teile und erleichtert gleichzeitig den Einstieg in die CNC-gesteuerte Fertigung.

Aus der gleichen Baureihe ist die E50 HD am Stand vertreten: Mit ihrer Spitzenweite von wahlweise 1.000 mm oder 2.000 mm und einem Umlaufdurchmesser über Bett von 570 mm bietet sie die gleiche Flexibilität bei der Bearbeitung kleinerer Werkstücke.

Neues Condition Monitoring für beliebig viele Maschinen und Typen

Live auf der AMB zu sehen ist zudem ein neues Condition Monitoring-System von WEILER, das der Maschinenbauer an der E70 HD vorführt. Es ist unabhängig vom Typ und Fabrikat auf allen Drehmaschinen einsetzbar und kann beliebig viele Maschinen an unterschiedlichen Standorten überwachen. Dabei lassen sich sämtliche Werte auch von unterwegs via Smartphone oder Tablet über eine browserbasierte Anwendung abrufen.

Die Anwendung ermittelt in Echtzeit bis zu 27 verschiedene Prozess-, Maschinen- und Fertigungssignale, dokumentiert und analysiert die Daten und erstellt Meldungen, wenn die Werte einen vorgegebenen Rahmen verlassen. Diese können beispielsweise per Mail an einen vordefinierten Empfängerkreis versendet werden. So lassen sich durch Verschleiß oder Werkzeugkollisionen bedingte Ausfälle rasch erkennen und in vielen Fällen sogar durch vorausschauende Serviceeingriffe verhindern.

Kompakt, stabil und präzise: Das neue BA 1100 von KUNZMANN

Ebenfalls neu ist das Vertikal-Bearbeitungszentrum BA 1100 von KUNZMANN, das die modulare BA-Baureihe nach unten ergänzt. Wie alle Modelle der Serie zeichnet es sich durch hohe Stabilität und Präzision aus – unter anderem aufgrund seiner FEM-optimierten Gusskonstruktion, seines pneumatischen Gewichtsausgleichs in der Z-Achse und der großzügig bemessenen Kugelrollspindeln und breiten Führungsabstände.

Größtes Alleinstellungsmerkmal ist das innovative Raumkonzept: Auf vergleichsweise kleiner Stellfläche bietet das BA 1100 viel Platz für die Werkstückbearbeitung. In der Y-Achse beträgt der Verfahrweg 750 mm – das ist der größte Spielraum aller momentan am Markt erhältlichen Bearbeitungszentren der 1000er Klasse. Die namensgebende X-Achse weist einen Verfahrweg von 1100 mm auf, die Z-Achse je nach Ausführung 650 oder 900 mm. Somit lassen sich selbst größere kubische Bauteile problemlos bearbeiten.

Wie bei der E70 HD von WEILER sorgt auch beim KUNZMANN-Bearbeitungszentrum ein modularer Aufbau für hohe Flexibilität: Drei Hauptspindelvarianten mit maximaler Drehzahl von 10.000, 14.000 und 18.000 U/min sind erhältlich, außerdem stehen die Werkzeugaufnahmen SK 40 und HSK 63 zur Verfügung. Standardmäßig wird ein 38-fach-Werkzeugwechsler integriert, optional ist ein 60-fach-Wechsler.

Darüber hinaus punktet das Bearbeitungszentrum mit einer benutzerfreundlichen Ergonomie. Das Bedienpult verfügt über einen Touchscreen und lässt sich über einen beweglichen Arm flexibel positionieren. Zudem unterstützt ein elektronisches Handrad beim Einrichten und Umrüsten der Maschine. Auf der Vorderseite erleichtern zwei große Türen den Zugang zum Arbeitsraum. Der Maschinentisch kann ganz an die Vorderseite der Kabine verfahren werden, sodass der Bediener bequemen Zugriff auf das Werkstück hat. So lässt sich das BA 1100 auch einfach von oben beladen. Alle Wartungsbauteile sind leicht zugänglich, überdies sorgt ein optimiertes Spänemanagement mit neuer Wannenspülung für einen schnelleren Abfluss von Spänen im Arbeitsraum. Diese kann je nach Spänemenge und -art individuell programmiert werden. Darüber hinaus erlaubt eine Industrie 4.0-Anbindung jederzeit und auch von unterwegs den Abruf von Prozess- und Serviceinformationen.

Konventionell fräsen: WF 410 M

Für den flexiblen Einsatz in der Ausbildung und die Herstellung hochwertiger Einzelteile und Kleinserien bietet KUNZMANN eine Reihe an Universal-Fräs- und Bohrmaschinen, die sich sowohl per Handrad als auch per Streckensteuerung bedienen lassen. Repräsentiert wird die Reihe durch die WF 410 M mit einem Arbeitsraum von 410 x 350 x 450 mm (X, Y, Z).

Über ein dreh- und schwenkbares Bedienpult kann auf die leicht verständliche Streckensteuerung TNC 128 zugegriffen werden. Sie verfügt über vorprogrammierte Zyklen, unter anderem für das Fräsen von Rechteckzapfen sowie zum Bohren und Ausspindeln, und lässt sich leicht durch eigene Programme erweitern. Beim Arbeiten mit den Handrädern unterstützt sie den Bediener, indem sie die Funktion einer 3-Achs-Digitalanzeige übernimmt. Eine automatische Achsklemmung macht die Handhabung der Maschine nochmals komfortabler.

Einzelteile und Serien variabel fertigen: WF 650-5AX mit Connected Machining

Zwei Spindelvarianten, ein gesteuerter CNC-Rundtisch mit großem Schwenkbereich (+120°/-105°) und ein umfangreiches Zubehörprogramm machen die 5-Achs-Fräsmaschine WF 650-5AX zu einem Allrounder für die Fertigung. Je nach Einsatzzweck wird sie mit einer hochdrehenden Motorspindel für besonders exakte Oberflächen oder einem Fräskopf mit integriertem Kollisionsabsorber und hohem Drehmoment ausgestattet. Bei kompakter Bauweise bietet das Modell einen Arbeitsbereich von 650 x 500 x 450 mm (X, Y, Z) und eine Leistung von bis zu 13 kW.

Gezeigt wird die WF 650-5AX mit einer Bahnsteuerung Heidenhain TNC 640 mitsamt Touchscreen. Die Sicherheitsfunktion DCM überwacht die Bearbeitung des Werkstücks und unterbricht bei Kollisionsgefahr automatisch den Prozess. Somit werden Maschinenschäden und Stillstandzeiten vermieden. Über das Funktionenpaket Heidenhain Connected Machining lässt sich die Universal-Fräs- und Bohrmaschine in ein digitales Auftragsmanagement einbinden, in dem Prozess- und Fertigungsdaten von mehreren Maschinen analysiert werden. Diese Daten können über ein Smartphone oder Tablet auch mobil jederzeit abgerufen werden.



weiterführende Infos / Links :


Anmerkungen:



Firma: WEILER Werkzeugmaschinen GmbH

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Michael Eisler, MBA
Stadt: Emskirchen
Telefon: 09101 / 705-110

Art des Inhalts: Messeinformation
Keywords (optional):
...


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Über den Autor

Über die WEILER Werkzeugmaschinen GmbH

Die WEILER Werkzeugmaschinen GmbH aus Mausdorf/Emskirchen in der Nähe des mittelfränkischen Herzogenaurach ist mit bislang über 150.000 verkauften Maschinen Marktführer im deutschsprachigen Raum für konventionelle und zyklengesteuerte Präzisions-Drehmaschinen. CNC-Präzisions-Drehmaschinen und Radialbohrmaschinen ergänzen die Produktpalette.

Eingesetzt werden die Präzisions-Drehmaschinen „Made in Germany“ in der Ausbildung genauso wie in der Einzel- und Kleinserienfertigung von Industrie und Gewerbe. Zu finden sind sie überall dort, wo Wert auf höchste Präzision in der Werkstückbearbeitung gelegt wird – bei Universitäten und Forschungsinstituten, Optik- und Medizintechnikunternehmen genauso wie bei Maschinen-, Werkzeug- und Formenbauern, in der Luftfahrtindustrie, beim Pumpenbau und in der Erdöl- und Erdgasförderung.

Geführt wird das vor 80 Jahren gegründete Familienunternehmen von Dkfm. Friedrich K. Eisler als alleinigem geschäftsführendem Gesellschafter und seinen Söhnen Mag. Alexander Eisler, Kaufmännischer Leiter, und Michael Eisler, MBA, Vertriebs-, Service- und Marketingleiter, als Geschäftsführern.

Rund 550 Mitarbeiter produzieren am Hauptsitz in Nordbayern und an einem zweiten Fertigungsstandort im tschechischen Holoubkov.

Besonderen Wert legt der Maschinenbauer dabei auf Nachhaltigkeit und eine umweltschonende Produktion. Durch ein Bündel von Maßnahmen konnte die CO2-Emission deutlich gesenkt werden. Bei seinen Präzisions-Drehmaschinen setzt das Unternehmen auf das selbst entwickelte Energiesparsystem e-TIM, das den Strombedarf im Stand-by-Modus um bis zu 85 Prozent senkt. Als Mitglied der gleichnamigen Initiative hat WEILER außerdem den Nachhaltigkeitskodex der Blue Competence Initiative unterzeichnet. Ein eigener Service gewährleistet weltweit die rasche Wartung, Reparatur und Überholung der WEILER Präzisions-Drehmaschinen. Im Rahmen der Partnerschaft mit der WEMATECH WMS GmbH können darüber hinaus auch Werkzeug- und Sondermaschinen anderer Fabrikate instand gesetzt und generalüberholt werden.

Seit Mitte 2015 gehört zur Unternehmensgruppe der Familie Eisler zudem die KUNZMANN Maschinenbau GmbH in Remchingen-Nöttingen, ein 1907 gegründeter Hersteller von Universal-Fräs- und Bohrmaschinen sowie Bearbeitungszentren.



Über die KUNZMANN Maschinenbau GmbH

Die KUNZMANN Maschinenbau GmbH, Remchingen-Nöttingen, entwickelt, fertigt und vertreibt weltweit manuelle und CNC-gesteuerte Universal- und Fräsmaschinen, Bearbeitungszentren sowie ergänzende Automationslösungen. Umfassende Schulungs- und Servicedienstleistungen stehen für die ausgeprägte Kundenorientierung des Unternehmens, das zudem im Retrofitbereich tätig ist. Im Jahr 2015 wurde KUNZMANN im Rahmen einer Nachfolgeregelung von der Unternehmensgruppe der Familie Eisler erworben, zu der auch die WEILER Werkzeugmaschinen GmbH aus Emskirchen zählt. Dabei blieb das Unternehmen unverändert rechtlich und organisatorisch selbstständig, alle Arbeitsplätze wurden erhalten. Das 1907 in Pforzheim gegründete und seit rund 65 Jahren im badischen Remchingen ansässige Familienunternehmen mit 110 Mitarbeitern wird heute von Dipl.-Ing. (FH) Gerd Siebler und Dipl.-Kfm. Klaus-Peter Bischof geführt. Großen Wert legt KUNZMANN auf eine umweltschonende und nachhaltige Herstellung der Maschinen. So ist das Umweltmanagementsystem des Maschinenbauers nach DIN 14001 zertifiziert.

Seit der Übernahme bauen beide Firmen ihre Kooperation unter anderem im Rahmen von Ausbildungsprojekten weiter aus.

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