Holz: Ein Baustoff mit überragenden Eigenschaften

09.06.2009 | 94927
Aktiver Klimaschutz und Stärkung der heimischen Forst- und Holzwirtschaft
sind beste Argumente für das Bauen mit Holz

Bauen mit Holz boomt. Der nachwachsende Rohstoff wird wegen seiner hervorragenden konstruktiven und ökologischen Eigenschaften von Planern und Bauherren mehr geschätzt denn je. Bauen mit Holz – das ist heute eine Alternative für alle, die die ökologischen und ökonomischen Vorteile sowie die gestalterische Vielfalt eines in seiner Umweltverträglichkeit und seiner Klimabilanz einzigartigen Baustoffs zu schätzen wissen. Bauen mit Holz ist zeitgemäßes Bauen für alle, die Verantwortung für die Zukunft übernehmen.



Die Erfolgsgeschichte des Bauens mit Holz hält unvermindert an. Fachwerkbauten und Blockhäuser sind die traditionellen Bauweisen, die das Image des Holzbaus lange Zeit geprägt haben. Doch der Holzbau hat sich gewandelt. Holz ist heute ein Hightech-Baumaterial für die Konstruktion und Gestaltung moderner, zukunftsweisender Bauwerke. Umfangreiche Forschungsvorhaben von Hochschulen und Herstellern haben in den vergangenen Jahrzehnten dazu beigetragen, die positiven Eigenschaften des Baustoffs Holz unter Beweis zu stellen. Holzwerkstoffe, Konstruktionsverfahren und Bautechniken wurden entwickelt, um dem klimatisch problemlosen Baustoff eine glänzende Zukunft bescheren. Kreative Planer und innovationsfreudige Bauherren tragen schon heute viel dazu bei, dass permanent neue, überraschende und überzeugende Lösungen für die unterschiedlichsten Herausforderungen im Wohn- und Gewerbebau sowie bei Infrastrukturprojekten, zum Beispiel bei Brücken, realisiert werden. Diesen Trend gilt es, fortzuführen.

Die Erfolgsgeschichte des Baustoffs Holz lässt sich in Zahlen fassen. Eine Studie der Heinze Marktforschung hat ergeben, dass im Jahr 2007 rund 14,5 Prozent der insgesamt knapp 150.000 in Deutschland erstellten Gebäude überwiegend aus Holz errichtet wurden. Im Jahr 2003 lag die Quote im Eigenheimbau noch bei 12,9 Prozent. Insbesondere der Süden Deutschlands trägt maßgeblich zu dieser Entwicklung bei. Wie auch in Österreich und der Schweiz, ist der Holzbau hier traditionell verwurzelt (Bayern 18,4 %, Baden-Württemberg 21,8 % im Jahr 2007). Nach absoluten Zahlen lag Bayern im Jahr 2007 an der Spitze: 5752 Gebäude wurden im Freistaat aus dem nachwachsenden Rohstoff errichtet.

Diese Holzbautradition bildet die Basis für einen innovativen Umgang mit dem ökonomisch interessanten und ökologisch wertvollen Baustoff. Neben den konstruktiven Eigenschaften sind es vor allem auch die ökologischen Aspekte, die vielfach den Ausschlag „pro Holz“ geben. Holz besitzt naturgemäß eine ausgezeichnete Klimabilanz. Die Verwendung heimischer Hölzer stärkt darüber hinaus nicht nur die hiesige Forst- und Holzwirtschaft, sondern sie hält auch den Transportaufwand gering – ein wichtiger Aspekt, wenn man die Gesamtenergiebilanz eines Gebäudes betrachtet, in die der Aufwand für die Herstellung aller verwendeten Baustoffe mit einfließt. Und letztlich, auch dies ist heute ein wichtiger Aspekt, ist Holz nach dem Ende der Nutzung eines Bauwerks problemlos zu entsorgen oder weiter zu verwerten.



All dies trägt dazu bei, dass das Interesse am Bauen mit Holz stetig wächst. Wer sich heute mit dem Gedanken trägt, selbst zu bauen, oder wer sich beruflich mit den Themen Bauen und Energieeffizienz auseinander setzt, der wird feststellen, dass die technologische Entwicklung im Holzbau rasant verläuft. Auch die Vorschriften im Bereich der energetischen Anforderungen, die heute an Gebäude gestellt werden, entwickeln sich permanent weiter. Ein Beispiel hierfür ist die Energieeinsparverordnung (EnEV), die mittlerweile nahezu jährlich novelliert wird und die zum 1. Oktober 2009 in neuer Fassung in Kraft treten wird.

Eine gute Möglichkeit, sich über alle konstruktiven und energetischen Fragen des Holzbaus zu informieren, bietet der Kongress „Greenbuilding: Bauen mit Holz“, der am 25. September 2009 im Rahmen der Messe RENEXPO® stattfindet.

Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft werden bei diesem Kongress zahlreiche Themen rund ums Bauen mit Holz beleuchten. In drei Themenblöcken wird über die aktuelle Forschung im Holzbau, über politische Vorgaben des Umwelt- und Klimaschutzes sowie über die Bedeutung des Holzbaus für die regionale Wirtschaft berichtet. Zusätzlich werden aktuelle Bauvorhaben präsentiert, die die vielfältigen Vorteile des innovativen Umgangs mit Holz überzeugend unter Beweis stellen.

So wird beispielsweise Axel Jentsch, Geschäftsführer Deutsche Gesellschaft für Holzforschung (DGfH), München über die Musterbaurichtlinie im mehrgeschossigen Holzbau für die Gebäudeklassen 4 und 5 referieren. Architekt Frank Lattke wird aufzeigen, wie durch Einsatz der „TES EnergyFacade“, einem vorgefertigten Holzbausystem, optimale Ergebnisse bei der energetischen Modernisierung im Gebäudebestand erzielt werden können.

Die RENEXPO® ist die internationale Fachmesse für regenerative Energien und Energieeffizienz bei Bau und Sanierung. Sie feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum und findet vom 24. bis 27. September im Messezentrum Augsburg statt. Auch im Rahmen der Ausstellung dreht es sich um das Thema Holzbau: So gibt es im Rahmen des Messeschwerpunktes interGreenBuilding® zum ersten Mal eine Sonderschau zum Thema nachhaltiges Bauen mit Holz. Unterstützt wird die Sonderschau von Netzwerkpartnern wie dem Holzabsatzfonds, C.A.R.M.E.N. e.V., der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern, dem Netzwerk Holzbau im Wirtschaftsraum Augsburg und dem Bayerischen Waldbesitzerverband e.V.

Die Messe ist Donnerstag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr und am Sonntag von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Informationen zur Messe, den Kongressen und dem Rahmenprogramm gibt es unter www.renexpo.de.




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